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Um Alternativen zu den herkömmlichen Benzinmotoren in der Autoindustrie zu finden, gehen die Entwickler der Autobauer seit langem sehr unterschiedliche Wege. Die Autobauer reagieren damit auf extrem hohe Ölpreise, die das Fahren eines normalen Benzinautos immer weniger attraktiv machen. Außerdem ist es mit der Reduzierung des Benzinverbrauches schon lange nicht mehr getan, denn Umweltschützer fordern Investitionen in alternative Energien im Fahrzeugbau. Mittlerweile können auch schon Erfolge mit Elektroautos und Erdgasfahrzeugen verbucht werden, allerdings haben auch diese Fahrzeuge sowohl aus Sicht der Verbraucher als auch aus Sicht von Umweltschützern entscheidende Nachteile, denn sie sind sehr teuer und stoßen immer noch Emissionen aus, auch wenn diese zugegebener Maßen geringer sind.

Eine dritte Alternative zu normalen Benzinautos ist im Moment noch in der Entwicklungsphase, verspricht aber einmal eine echte Konkurrenz zum Benzinauto zu werden: Autos mit Wasserstoffantrieb.

Diese Fahrzeuge werden emissionsfrei sein, denn ihre Abgase bestehen aus Wasserdampf und auch bei der künstlichen Herstellung von Wasserstoff gibt es Möglichkeiten keine Emissionen freizusetzen. Das Problem bei der Verwendung von Wasserstoff bei Autos ist im Moment noch die Speicherung, denn Wasserstoff muss entweder extrem gekühlt oder unter hohem Druck gespeichert werden und dafür gibt es noch keine endgültigen und sicheren Methoden. Mit einem Serienfahrzeug ist laut Hersteller frühestens in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts zu rechnen.

Versuche mit solchen Fahrzeugen laufen allerdings schon jetzt mit relativ gutem Erfolg. Bisher werden hauptsächlich Busse mit Wasserstoff angetrieben und im Stadtverkehr eingesetzt. Wie die Entwicklung in der Autoindustrie aussehen wird, kann man im Moment noch nicht sagen.